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Berichte von VeranstaltungenMittwoch, 15. September 2004 Infocafe: "Sterbenden nahe sein"Der Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die
Beratungsstelle für Hilfen im Alter haben wieder ihr Infocafé in der Cafeteria
der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. Diesmal stand die Begleitung von
Menschen am Ende ihres Lebensweges im Mittelpunkt. „Sterbenden nahe sein" war
der Titel des Nachmittags. Ein Bericht einer Ehrenamtlichen, die gerade ihre Ausbildung zur Hospizmitarbeiterin beendet hatte und eine Vorstellung des Besuchsdienstes des Knittlinger Krankenpflegevereins durch Einsatzleiterin Frau Hofer rundete das Referat ab. Wichtig hierbei: Der Hospizdienst besucht und begleitet mit speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeitern Sterbende daheim, im Pflegeheim oder Krankenhaus. Der Besuchsdienst des Krankenpflegevereins hingegen steht hilfebedürftigen Personen und ihren Angehörigen zur Seite, macht aber zur Zeit noch keine Sterbebegleitung. Das gut besuchte Infocafé klang aus mit dem schon
zur Tradition gewordenen Kaffeetrinken.
Mittwoch, 11. Februar 2004 Infocafe: "Informationen zur Tagespflege"Der Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter haben wieder ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. Diesmal stand eine Einrichtung aus dem Bereich der Altenhilfe im Mittelpunkt. "Die Tagespflege" war der Titel des Nachmittags.
Die Tagespflege ist eine Einrichtung, die während eines begrenzten Zeitraumes tagsüber - in der Regel zwischen 8 und 16 Uhr - Betreuung für Menschen mit Einschränkungen anbietet. Der Referent, Wolfram Scheffbuch, Sozialarbeiter der Beratungsstelle für Hilfen im Alter in Mühlacker, erklärte detailliert den Nutzen einer solchen "teilstationären" Einrichtung. Er zeigte auf, welche Vorteile der Besuch der Tagespflege sowohl für die Angehörigen als auch für die Tagespflegegäste hat. Ausführlich waren die verschiedenen Angebote und Aktivitäten im Verlaufe eines Tages Thema des Vortrages. Ein anderer wichtiger Punkt waren die Kosten. Je nach Pflegestufe koste ein Tag in der Tagespflege bis zu 70 €. Zwar könne die Pflegekasse einen Zuschuss zur Tagespflege geben, allerdings werde dieser in der Regel auf die anderen Leistungen angerechnet. Zum Schluss des Vortrags gab es dann eine Übersicht über die Tagespflegeeinrichtungen in der Nähe von Knittlingen: Bretten, Bauschlott und Maulbronn. Ergänzt wurde der Vortrag durch einen kurzen Bericht der regelmäßigen Besucherin der Tagespflege in Maulbronn, Frau Saur. Fr. Saur (mittleres Bild) ist Bewohnerin der Fauststadt-Seniorenwohnanlage Knittlingen und schilderte humorvoll den Ablauf des Alltags in der Tagespflege. Das Infocafé klang aus mit dem schon zur Tradition gewordenen Kaffeetrinken. Die Reihe "Infocafé" wird fortgesetzt werden.
Sonntag, 04. April 2004 (vh) Die Mitglieder der Kreativgrupe der Knittlinger Senioren-Wohnanlage präsentierten ihre Arbeit mit einer Osterausstellung(vh) Kreativität wird bei den Bewohnern der Senioren-Wohnanlage in der Knittlinger Stephan-Gerlach-Straße gefördert. An den Aktivitäten einer Kreativgruppe nehmen regelmäßig 12 Seniorinnen teil. Am vergangenen Sonntag stellten sie in einer Osterausstellung zahlreiche Arbeiten aus.
Waltraud Morscheck engagiert sich in der Senioren-Wohnanlage rein ehrenamtlich. Ältere Menschen hätten weniger Angebote aktiv zu sein und sie selbst freue sich, „wenn sie etwas weitergeben kann“. Das Alter in der Kreativgruppe reicht von Mitte 60 bis über 80. Bedrucktes Geschenkpapier, Fensterbäume, mit Bastelfarben bemalte Ostereier, Häkelarbeiten, mit Serviettentechnik gestaltete Geschenkdosen, Aquarelle, umfasste die Osterausstellung. Alle Gegenstände konnten gekauft werden. Mit dem Geld wird kauft die Kreativgruppe benötigte Materialien. Mit Geldspenden wird auch das örtliche Vereinsleben unterstützt.
Mittwoch, 11. Februar 2004 Infocafe: "Die neuen Zuzahlungsregeln"
Am Mittwoch den 11. Februar haben der
Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im
Alter wieder ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage
durchgeführt. Diesmal standen die Änderungen bei der gesetzlichen
Krankenversicherung im Mittelpunkt. „Die neuen Zuzahlungsregeln" war der Titel
des Nachmittags.
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![]() Der Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter haben wieder ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. Diesmal stand die Frage der rechtlichen Vertretung von Menschen, die nicht mehr alleine handeln können im Mittelpunkt. "Vorsorgevollmacht und Betreuung" war der Titel des Nachmittags. Die Referentin, Hildegard Moser-Merdian, Notarin am Notariat Knittlingen, erläuterte, wie durch eine rechtzeitig erteilte Vollmacht an eine Vertrauensperson auch bei einer schweren Erkrankung die Erledigung von Geldgeschäften und das Abschliessen von Verträgen möglich wird. Auch die Zustimmung zu medizinischen Behandlungen und die Durchsetzung eines "Patiententestaments" ist einem Bevollmächtigten möglich. Laut Moser-Merdian müsse eine Vollmacht schriftlich erteilt werden. Eine notarielle Vollmacht sei zu empfehlen. Wenn keine Vollmacht existiert, aber Entscheidungen getroffen werden müssten, dann bleibe nur eines, so Moser-Merdian: Das Notariat müsse einen Betreuer einsetzen. Dieser könne ähnlich wie ein Bevollmächtigter handeln, werde aber staatlich überwacht. Das sehr gut besuchte Infocafé klang aus mit dem schon zur
Tradition gewordenen Kaffeetrinken. Die Reihe "Infocafé" wird fortgesetzt
werden. |
Mittwoch den 09.07.2003
![]() Der Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter haben wieder ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. Diesmal stand das Verhältnis zwischen älteren Menschen und ihren Kindern im Mittelpunkt. "Eltern werden älter - neue Rollen in der Familie bei Krankheit und Pflege" war der Titel des Nachmittags. Der Referent, Wolfram Scheffbuch, Sozialarbeiter der
Beratungsstelle für Hilfen im Alter in Mühlacker, zeigte anschaulich auf, wie sich das
Verhältnis der Generationen umkehrt. Scheffbuch plädierte dafür, daß Eltern und Kinder gemeinsam und offen Absprachen treffen, wer die Versorgung der hilfsbedürftigen Eltern übernimmt. Zwischen Eltern und Kindern dürfe es kein Machtgefälle geben, nötig sei vielmehr ein partnerschaftliches Miteinander der Generationen. Das Infocafé klang aus mit dem schon zur Tradition
gewordenen Kaffeetrinken. Die Reihe "Infocafé" wird fortgesetzt werden.
Nächster Termin: Mittwoch, 24. September 2003 |
Mittwoch den 30.4.2003
| Am Mittwoch den 30.4.2003 war im evangelischen
Gemeindesaal die Jahreshauptversammlung vom Krankenpflegeverein Knittlingen. Der erste
Vorsitzende Walter Zucker konnte hier zahlreiche Mitglieder begrüßen. Als Ehrengast von der Diakoniestation Maulbronn würde Fr. Schwarzenberger begrüßt, die der Einladung nach Knittlingen sehr gerne gefolgt ist. Der 1.Vorsitzende hatte natürlich einen detaillierten Jahresbericht auf Lager, der hier in den wichtigen Einzelheiten bekannt werden darf. So war u.a. das Jahr 2002 geprägt von der laufenden Arbeit in der Eigenschaft als Betreuungsträger für die Fauststadt-Seniorenwohnanlage. Auch die Einrichtung der organisatorischen Arbeit des lnfo-Cafés, welche immer Freude und Stammgäste verzeichnen kann. Ein weiterer Schwerpunkt war die Planung und Vorbereitung für die Einrichtung eines Besucherdienstes. Hier dazu gab die mitverantwortliche Andrea Link-Schwab einen sehr gut vorbereiteten Jahresbericht zu Gehör. Es ging hier über das Betreute Wohnen und die Veranstaltungen im lnfo - Café, die immer sehr gut besucht waren. Nach diesen Ausführungen war es der 1. Vorsitzende, welcher Andrea Link-Schwab als verantwortliche Betreuungskraft in der Senioren - Wohnanlage lobte für ihre vorbildliche Tätigkeit. Für ihre engagierte Arbeit in den vergangenen fünf Jahren überreichte Walter Zucker im Auftrag vom Knittlinger Krankenpflegeverein ein Rosengebinde. Ein weiterer Dank ging vom Vorsitzenden an Liane Pomper, welche sich seit einem Jahr gut im Betreuungsdienst und in der Teamarbeit bestens bewährt hat. Weitere Ausführungen vom Vorsitzenden Walter Zucker waren über den vor einigen Wochen eingerichteten Besucherdienst. Diese Einrichtung hat sich schon bewährt und 12 Personen besuchen in der Zwischenzeit schon 20 ältere Mitbürger in regelmäßigen Abständen. Ursula Hofer und Gisela Dannecker haben die Verantwortung für die Koordination übernommen, Gisela Dannecker ist über ihre Tätigkeit im Diakoniebereich als Ansprechpartnerin für die Pflegebedürftigen verantwortlich. Auch für die Zukunft sollen Weiterbildungsmaßnahmen folgen. Auch mit dem Krankenpflegeverein Freudenstein soll nachbarschaftlich und in freundschaftlicher Verbundenheit zusammen gearbeitet werden. Abschließend nach diesem lnformationsbericht dankte der 1. Vorsitzende nochmals allen Mitverantwortlichen und den Mitgliedern für die gute Unterstützung für den Krankenpflegeverein Knittlingen. Nun war der verantwortliche Kassier des Vereins, Günther Morscheck an der Reihe. Seine übersichtlichen Ausführungen waren gut verständlich und er dankte seiner Vorgängerin im Amt, Frau Ilse Vincon, für die Unterstützung und die einwandfreie Übergabe. Die Kassenprüferin und Prüfer Erna Lindner und Arno Förg fanden die Kasse vorbildlich in Ordnung und entlasteten Günther Morscheck. Auch die Gesamtvorstandschaft wurde von Erna Lindner mit den Anwesenden entlastet. Besonders zu erwähnen wäre noch, dass der Krankenpflegeverein Knittlingen 535 Mitglieder hat. Natürlich wollte die Verantwortliche von der Diakoniestation Maulbronn, Fr. Schwarzenberger, es nicht versäumen, ein paar Erläuterungen für die Anwesenden zu Gehör zu bringen. Sie betonte, dass zur Zeit 39 Personen im Pflegedienst und der Diakoniestation tätig sind. Sie dankte dem Knittlinger Pflege - Team, aber auch allen anderen Kräften von den Gemeinden für ihre hervorragende Zusammenarbeit. Dass sie mit den Knittlinger Pflegekräften besonders gut auskommen, wollte sie nicht unerwähnt lassen und sie bedankte sich mit anerkennenden Worten und für die Zukunft wünschte sie mit allen Pflegekräften eine weitere positive Zusammenarbeit. Nun war es die Mitverantwortliche im Pflegedienst, Gisela Dannecker, welche einen inhaltsreichen Jahresbericht vorbereitet hatte. Er ging vor allem über die Arbeit im Pflegebezirk Knittlingen. Hier sind 11 Pflegekräfte, die sechseinhalb Pflegestellen einnehmen und 260 Stunden pro Woche beinhalten. Es werden insgesamt 59 Kunden betreut, (das Wort Patient bzw. Klient ist inzwischen verpönt), davon 41 täglich und das heißt auch samstags und sonntags. 16 Personen benötigen die Hilfe zweimal pro Tag und eine Person wird auch dreimal pro Tag betreut. In ihren weiteren Tagesbeschäftigungen kommen noch viele pflegerische Begebenheiten zum Ausdruck, die alle sehr interessant waren und aber auch nicht einfach sind, sie positiv zu beschreiben! Zum Ausklang ihrer Ausführungen dankte Gisela Dannecker dem 1. Vorsitzenden Walter Zucker auch in seiner Funktion als Ausschussmitglied der Diakonie Stromberg für die gute Unterstützung. Die Jahreshauptversammlung, die sehr harmonisch verlief,
endete noch mit Dankesworten an alle Anwesenden, welche zur Jahreshauptversammlung
gekommen sind und man wünschte sich alles Gute für die Zukunft. |
30.April 2003, Nachbericht zum Infocafé
Eine gemeinsame Veranstaltung von Kranken - Pflegeverein, Seniorenclub und Beratungsstelle für Hilfen im Alter
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Der Referent, Dr. Josef Tenzer, Oberarzt im Geriatrischen
Schwerpunkt der Enzkreis-Kliniken Mühlacker, stellte Risikofaktoren und die ersten
Warnzeichen für einen bevorstehenden Schlaganfall in anschaulicher und lebendiger Weise
vor.
Das gut besuchte Infocafé klang aus mit dem schon zur
Tradition gewordenen Kaffeetrinken. |
Am Sonntag den 13.April 2002 feierte die Knittlinger
Seniorenwohnanlage ihr 5-jähriges Bestehen.
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Es ist überaus beachtenswert, was die 60 - 85-jährigen Bewohner unter der Anleitung von Traude Morscheck an hochwertigen Arbeiten hervorbringen. In den sehr gut gelungenen gemeinsam gemalten Bildern spiegelt sich die Harmonie der Gruppe. Besonders gut kam eine Blumencollage an. Ein Kalenderblatt wurde in zehn Teile zerschnitten und anschließend von zehn Malerinnen und Malern vergrößert gemalt. Beim Zusammensetzen war die Überraschung groß, wie gut sich die zehn Teile zusammenfügten. Es war eine gut gelungene und gut besuchte Jubiläumsausstellung. Die Bewohner haben sich über die vielen Gäste gefreut und bedanken sich bei allen Besuchern recht herzlich. L-S |
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5.Februar 2003, Nachbericht zum Infocafé
Eine gemeinsame Veranstaltung von Kranken - Pflegeverein, Seniorenclub und Beratungsstelle für Hilfen im Alter

In der Veranstaltung am 5. Februar stand ein Vortrag auf dem Programm. Titel des
Referats von Wolfram Scheffbuch von der Beratungsstelle für Hilfen im Alter in Mühlacker war:
Grundsicherung - eine neue
Sozialleistung.
Schon im Juni 2001 wurde das Gesetz über eine bedarfsorientierte
Grundsicherung beschlossen, am 1. Januar 2003 ist es nun in Kraft getreten. Nach dem
Willen der Bundesregierung soll damit Altersarmut breitflächig zurückgedrängt werden.
Die neuen Vorschriften, die sich ansonsten eng an die herkömmliche
Sozialhilfe anlehnen, garantieren den meisten Menschen über 65 ohne Vermögen und
größeres Einkommen einen monatlichen Mindestbetrag ohne Heranziehung der Kinder zum
Unterhalt.
Doch wer kann wirklich von dem neuen Gesetz profitieren?
Wo liegen konkret die Grenzen?
Werden Angehörige nun nie herangezogen?
Und was ändert sich für Sozialhilfeempfänger?
In der Veranstaltung wurden diese Fragen aufgenommen und das Grundsicherungsgesetz
ausführlich erklärt. Auch die Abgrenzung zu anderen staatlichen Leistungen, zu Renten
und Sozialhilfe war Thema. Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, Fragen an
den Referenten zu stellen. Nach Ende des inhaltlichen Teils wurde Kaffee, Tee und
Kleingebäck angeboten, so dass in kleiner Runde das Thema des Nachmittags noch weiter
diskutiert werden konnte.
4.Dezember 2002, Nachbericht zum Infocafé
Vor einigen Tagen haben der Krankenpflegeverein,
der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter wieder ihr Infocafé in der
Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. Diesmal stand die
Lebenssituation Blinder und Sehbehinderter im Mittelpunkt: Zwischen Sehen und
Nichtsehen war der Titel des Nachmittags.
Der
Referent Hans W. Schmidt von der Beratungsstelle BISS der Nikolauspflege Stuttgart stellte
ganz unterschiedliche praktische Hilfen für diesen Personenkreis vor. Neben dem
klassischen weissen Stock zeigte er sprechende Uhren und Fieberthermometer,
Spielkarten im Großdruck sowie eurotaugliche Groschenboxen, die auch
Sehbehinderten ermöglichen, Kleinbeträge ohne Hinschauen genau zu bezahlen. Daneben
standen Informationen über das Mobilitätstraining im Mittelpunkt. Dies sei,
so Schmidt eine Fahrschule für Blinde. In einem individuell angepassten
Programm werden hierbei die Erkrankten von BISS-Mitarbeitern am Wohnort zur Orientierung
außerhalb der Wohnung angeleitet. Auch im hohen Alter sei es hierfür nie zu spät. Die
nicht Sehbehinderten schließlich ermutigte Schmidt zu einer offenen Kommunikation mit
Blinden. Man solle immer fragen, ob Hilfe und welche Hilfe gebraucht werde. Außerdem: Man
solle sich immer -auch beim Betreten des Raumes- mit Namen vorstellen. Der Blinde wisse
schließlich nicht, wer eintrete.
Das Infocafé klang aus mit dem schon zur Tradition
gewordenen Kaffeetrinken.
Die Reihe Infocafé wird im neuen Jahr fortgesetzt werden.
Nächster Termin: Mittwoch, 5. Februar 2003.
Text: W. Scheffbuch

Alleine leben im Alter Vor einigen Tagen haben der
Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter (BHA)
wieder ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt - Seniorenwohnanlage durchgeführt.
Zum Schwerpunktthema Alleine leben im Alter referierte Wolfram Scheffbuch,
Sozialarbeiter bei der BHA. Neben Fakten und Zahlen über alleinlebende Senioren standen
auch die Beziehungen zu Familie, Freunden und Nachbarn im Mittelpunkt des Vortrags.
Ergänzt wurden diese Themenbereiche durch Informationen über Hilfs- und Pflegedienste
sowie über Hausnotrufsysteme, die für alleinstehende Ältere einen deutlichen Zuwachs an
Sicherheit bieten können. Eine besondere Note erhielt der Nachmittag durch Beiträge von
Gertrud Ruff und Walter Flaig, die als Bewohner der Seniorenwohnanlage auf sehr
persönliche Weise ihre Gedanken zum Thema mitteilten. Die Reihe Infocafé
wird fortgesetzt werden. Nächster Termin: 4. Dezember 2002 
Vor wenigen Tagen
veranstalteten die Bewohner der Seniorenwohnanlage ihren ersten Flohmarkt. Schon vor
Eröffnung um 14.00 Uhr standen die ersten Interessenten vor der Türe. Stellenweise
herrschte ein großer Andrang an den Tischen mit Büchern und allerlei nützlichen Dingen
für den Haushalt. Keramiktöpfe fanden ebenso reißenden Absatz wie einige alte Bilder.
Am Ende des Flohmarkts sah man viele zufriedene Gesichter, hatten doch die einen genau das
gefunden was sie schon immer gesucht haben und für die anderen hatte sich der
Arbeitsaufwand gelohnt.
Vor einigen Tagen haben der
Krankenpflegeverein, der Seniorenclub und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter wieder
ihr Infocafé in der Cafeteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage durchgeführt. In der
sehr gut besuchten Veranstaltung stand diesmal die Frage im Mittelpunkt: "Was nützt
mir der Schwerbehindertenausweis?"
Hierzu konnte Ulrike Wollasch vom Versorgungsamt Karlsruhe als
Referentin ausführlich Stellung beziehen. Zwar hätten Rentner nicht mehr so viel
Vorteile wie Berufstätige, doch verschaffe der Ausweis auch ihnen spürbare
Erleichterungen. Sowohl die Regelungen zum Parken, Freifahrten im Bus und die
Rundfunkgebührenbefreiung wurden angesprochen genauso wie die Freibeträge beim Finanzamt
für Schwerbehinderte. Wollasch stellte klar: Ein Grad der Behinderung von 20% bringe
keinen Nutzen. Und: Ein grüner Ausweis bedeute weniger Vorteile als ein grün-rotes
Papier vom Versorgungsamt. Trotzdem gelte ein Grundsatz: Im Zweifelfall lieber einen
Antrag stellen. Das koste nichts und sei der einzige Weg zu klären, ob einem tatsächlich
Vergünstigungen zustünden.
Die Reihe "Infocafé" wird fortgesetzt werden. Nächster
Termin: 16. Oktober 2002
Infocafé am 12.06.02
Vor einigen Tagen haben der Krankenpflegeverein, der Seniorenclub
und die Beratungsstelle für Hilfen im Alter wieder ihr lnfocafé in der Cafeteria der
Fauststadt - Senioren - Wohnanlage durchgeführt. Diesmal stand die Wohnanlage selbst im
Mittelpunkt des Interesses. Alles drehte sich nämlich um das "Betreute Wohnen".
Nach einem Überblick durch ein Referat von Wolfram Scheffbuch von
der Beratungsstelle für Hilfen im Alter und einem Gedicht über das Leben im Haus von der
Bewohnerin Fr. Bischoff bestand die Gelegenheit, einige Altenwohnungen im Haus zu
besichtigen. Die Führung übernahm Andrea Link-Schwab, Betreuungskraft in der
Seniorenwohnanlage. Die Besucher waren beeindruckt, welche wohnliche Atmosphäre auch bei
kleinem Grundriss möglich ist.
Übrigens: Noch einige Wohnungen in der Anlage an der Stephan
-Gerlach - Strasse sind zur Zeit frei. Und: Wer Schwierigkeiten bei der Finanzierung hat,
kann durch Beantragung von Wohnberechtigungsschein, Wohngeld oder Sozialhilfe unter
Umständen trotzdem den Umzug in eine Betreute Seniorenwohnung verwirklichen.
Die Reihe "Infocafé" wird fortgesetzt werden.
Nächster Termin: 24. Juli 2002
Beratungsstelle für Hilfen im Alter
Auf Initiative von Herr Scheffbuch von der Beratungsstelle für Hilfen im Alter fand vor Ostern das erste Info-Cafe in Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein und dem Seniorenclub statt. Als Gast-Referentin konnte Herr Scheffbuch Frau Jansen von der Wohnberatungsstelle des Kreisseniorenrats in Pforzheim begrüssen.
Zum Thema "Altengerechtes Wohnen" machte Frau Jansen anhand von Dias deutlich, wo die Schwierigkeiten, vor allem im häuslichen Bereich, liegen. Den zahlreichen Zuhörern wurde schnell klar, dass schon wenige Stufen das Verlassen des Hauses z.B. mit einem Rollator oder Rollstuhl, unmöglich machen. Die Wohnberatungsstelle des Kreisseniorenrats berät kostenlos vor Ort wie ein Umbau (z.B. Rampe und Haltegriffe) aussehen kann und ob die Baumaßnahme von der Pflegekasse bezuschußt wird. Außerdem wurden Treppenlifter, Badelifter und andere Hilfsmittel angesprochen.
Das Ziel jeder Maßnahme ist es, die Selbständigkeit des älteren oder behinderten Menschen so lange wie möglich zu erhalten.
Im Anschluß an den Vortrag wurde das Thema noch in lockerer Runde bei Kaffee, Tee und Gebäck rege diskutiert. Die Bewirtung hatten Helferinnen des Seniorenclubs übernommen.
Nach diesem erfolgreichen Start des Info-Cafes wurde ein weiterer Termin für den
30.Mai geplant. Das Thema wird rechtzeitig veröffentlicht.
(Link-Schwab)